Projekte und Themen
- Projektexposé Train the Trainer Module 2011 Module “Sexualpädagogik” und “Recht und Jugendschutz”
- Zusammenspiel Internationale Jugendarbeit, Kinder- und Jugendreisen, Jugendunterkünfte und Hochschule
- Themenspeicher der Plattform Personal:
Projektexposé Train the Trainer Module 2011 Module “Sexualpädagogik” und “Recht und Jugendschutz”
Antragsteller
Plattform Personal, vertreten durch Britta Küchler (StJA e.V. Karlsruhe), Jupp Hahnrath (Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW), Volker Bergmann (CISV Germany), Ritva Marx (BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.)
KurzbeschreibungEntwicklung eines Ausbildungsmoduls für Trainer der IJA, Kinder- und Jugendreisen zu den o.g. beiden Themen.
Hintergrund und EntwicklungsgeschichteDie vorgeschlagenen Themen stehen seit mehreren Jahren auf der Agenda der Plattform Personal. Eingebettet ist diese Ausbildungsreihe in die Reihe der Train-the-Trainer-Module, von denen bereits zwei in den Jahren 2009 und 2010 umgesetzt werden konnten.
Modul SexualpädagogikVor einigen Jahren hat sich eine trägerübergreifende Arbeitsgruppe gebildet, um vorhandene Ausbildungsmodule zum Thema Sexualität zu sichten und zu aktualisieren. Eine Schulungsmappe wird im Frühjahr 2011 fertig gestellt sein. Für die praktische Umsetzung der dort erarbeiteten Erkenntnisse müssen veranstalterspezifische Trainingsmodule erarbeitet werden. Damit soll der Transfer in die Praxis gelingen.
Modul Recht und JugendschutzDas Thema Recht und Jugendschutz gehört zu den grundlegendsten der Betreuerausbildung. Wie ist die Balance zwischen pädagogischen und juristischen Erfordernissen zu halten? Viele gesetzliche Neuerungen erfordern eine trägerübergreifende Aktualisierung des Themas.
FormatWochenendseminar (Freitagabend bis Sonntagmittag)
Zielgruppe und geplante Anzahl der TeilnehmerInnenJe 20 interessierte SeminarleiterInnen mit mindestens zwei Jahren Erfahrungen sowie BildungsreferentInnen und Verantwortliche für die Teamerausbildung aus den Bereichen Internationale Begegnungen, Kinder- und Jugendreisen
Zentrale Inhalte und Methoden:- Basierend auf der Schulungsmappe sollen Teilnehmer eigene Trainingsmodule erarbeiten
- Methoden der Jugend- und Erwachsenenbildung
- Input zu verschiedenen Themen, Workshops zur konkreten Umsetzung, Erprobungsphase
Freitag: Einstieg in das Thema, Warm Up
Samstag: Themen 1-6 der Schulungsmappe (Interkulturalität, Themen ergänzen)
Jeweils Kurzinputs und
Sonntag: Themen 7-8 (Prävention, Sensibilisierung gegen sexuelle Gewalt und Recht) Erprobungsphase und Auswertung
Nach der Vorstellung der Schulungsmappe, 6.-8.Mai 2011 oder 13.-15. Mai 2011 Richtung Süden, zwischen Karlsruhe, Wiesbaden und Duisburg
Geplante ExpertInnen:Ritva Marx und Oliver Wolf, Moderation und TK Oliver Schmitz
Zusammenspiel Internationale Jugendarbeit, Kinder- und Jugendreisen, Jugendunterkünfte und Hochschule
AntragsstellerDieses Projekt wurde im Rahmen der „Projektschmiede“ TiB Jahresforum 2010 von einer Trägergemeinschaft entwickelt und wird auch im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft beantragt:
- CISV e.V. / Mainz
- DJH e.V. / Detmold
- IJAB e.V. / Bonn
- Open Door International e.V. / Köln
- RuF Reisen / Bielefeld
- Transfer e.V. / Köln
Dieses Vorhaben soll das Zusammenspiel zwischen den Hochschulen und der Internationalen Jugendarbeit im Rahmen der gemeinsamen Entwicklung von Instrumenten zur Anerkennung insbesondere von Schlüsselkompetenzen durch die Hochschulen konkretisieren. Dabei sollen nicht formal erworbene Kompetenzen aus den vielfältigen Einsätzen von Teamern, Trainern und ehrenamtlichen Helfern im Rahmen von Jugendreisen, Jugendbegegnungen und Trainings einen höheren Stellenwert bei der Anerkennung von Studienleistungen bekommen.
Hintergrund und EntwicklungsgeschichteDie Trägergemeinschaft der IJA und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinder-Jugendreisen und Unterkünfte legt großen Wert auf eine fundierte Qualifizierung und Qualitätsentwicklung pädagogischer Betreuungsformate. Aus diesem Grund sind überwiegend Studierende für diese spezifischen Einsätze vornehmlich in den Semesterferien tätig.
Es zeichnet sich allerdings seit Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge eine gegenläufige Entwicklung ab. Die hochschulseitigen Anforderungen verlangen ein straffes Zeitmanagement von den Studierenden, mit dem sich ein quantitatives und qualitativ hochwertiges Engagement in unserer Trägerlandschaft immer schlechter vereinbaren lässt. Auch die vorlesungsfreie Zeit ist aufgrund der Verkürzungen der Studienzeit mit Prüfungsvorbereitungen verplant.
Um so wichtiger ist es, dass die durch Einsätze in der Trägerlandschaft erreichten Kompetenzen wie Organisations- und Zeitmanagement, Teamfähigkeit und Sozialkompetenzen entsprechend als Basiskompetenzen auf die geforderten Praktika in allen Studiengängen angerechnet werden.
In der Initiierungsphase ist es sinnvoll, ein geeignetes Format zur Vereinbarung der operativen Schritte zu installieren. Das Modell der trägerübergreifenden Steuergruppe hat sich hier bewährt. Die Steuergruppe vereinbart u.a. weitere Schritte für Folgeprojekte. Möglicherweise sollte die Ansprache der Hochschulen und die Moderation über das bereits bestehende Forscher-Praktiker Netzwerk erfolgen. Ein gesonderter Antrag an den FPD für die Umsetzung von 5-10 Gesprächen mit Hochschulen aus dem bestehenden Netzwerk macht an dieser Stelle Sinn.
Die erarbeiteten Instrumente aus diesem Projekt sollten langfristig in entsprechende Praxisleitfäden und Schulungen für die Praxisreferate an Hochschulen implementiert werden und 2012 und 1013 im Rahmen von Pilotprojekten evaluiert werden.
Ab April 2011 Aufbau einer Steuergruppe mit folgenden Planungsschwerpunkten:
- Festlegung der operativen Schritte und Vereinbarungen zu den Arbeitstreffen mit den beteiligten Hochschulen (ggf. Förderung über FPD)
- Vorbereitung der Impulstagung
- Festlegung und Verteilung der Zuständigkeiten
Herbst 2011 Impulstagung mit folgender Zielsetzung
- Vorstellung und Analyse von funktionierenden Vernetzungen mit Hochschulen
- Entwicklung von Leistungsübersichten der beteiligten Träger
- Festlegung konkreter Implementierung im Hochschulablauf
- Ggf. weitere Umsetzungen im Rahmen eines Modellprojektes (Folgeantrag)
2x Steuergruppe (je 1 Tag) vor und nach der Impulstagung:
6 TN / davon 2 TN Hochschulverantwortliche, 1TN Verantwortliche beim IJAB e.V., 1TN Transfer e.V., 1 TN BundesForum Kinder- und Jugendreisen (BuFo) Geschäftsstelle und 1 TN Bufo Mitglied.
1x Impulstagung in der JH Potsdam (2,5 Tage)
20 TN / Mitglieder des BuFo, IJAB und Hochschulverantwortliche
Inhalte: Bedarfsanalysen, Anforderungen aus den Praxisreferaten der Hochschulen, Erworbene Kenntnisse im Rahmen eines Praktikums, Zertifikate
Methoden: Hochschullandkarte, Studentenleben, Aquarium, Visualisierungen
Sollten aus dem Forscher-Praktiker Dialog bestimmt werden, ggf. eine Fachfrau aus der Praxis „Profil eines Teamers“
Themenspeicher der Plattform Personal:
- Teamerbindung (PP 2/05)
- Krisenmanagement (PP 2/05)
- Vergleichbare Selbstevaluation (PP 2/05)
- Träger/Mitarbeiter Profilbörse (PP 2/05)
- Entwicklung von Grund- und Aufbaukursen für Personaler
- Initiierung von kollegialen Personalergruppen
- Modelle der Personalsuche für „schwächere“ Träger
- Teamzusammenstellung
- Personalauswahl
- Pool von Fortbildern für trägerübergreifende Fortbildungen gründen
- Festlegung von Standards in der Ausbildung von Teamern
- Herausgabe eines Newsletters
- Schritt in die Öffentlichkeit
